Eigentlich sollte der letztjährige Team-Marathon in Berlin für Horst Preisler der endgültig letzte sein. So hatte er es zumindest für sich beschlossen.
Leipzig hat es jedoch verdient, dass ich die Premiere mit anschiebe.
Namentlich sind es zwei Läufer, die mich mit Leipzig eng verbinden:
Das ist vor allem Günter Gelhaar aus Markkleeberg, der schon seit Jahrzehnten ein kritischer Begleiter meines Laufes ist.
Es ist dann auch Dietmar Knies.
Schon zu DDR-Zeiten habe ich in Leipzig meinen ersten Marathon dort gelaufen, den KMU mit der anschließenden Feier in der Bastei.
Dazu kommt auch mein erster 100-km-Lauf am Auensee, auch noch zu DDR-Zeiten. Damals liefen wir noch beim Wechsel von der einen Seite in die andere über die Straße, gesichert von der DDR-Polizei. Als ich mich dann beim Abschluss, der letzten Überquerung bei diesen bedankte für die Unterstützung, schienen sie doch etwas überrascht davon gewesen zu sein.
Das alles sind unvergessen Erlebnisse und es sind ja noch einige Läufe hinzu gekommen und die vielen, vielen Besuche in Markkleeberg - das alles hat mich mit Leipzig verbunden, für alle Zeiten und deshalb bin ich auch dabei.
Wir freuen uns sehr, dass Horst umgedacht hat und doch noch einen Marathon absolvieren möchte. Er wird am Endes des Feldes laufen und den "Besenläufer" geben. Da könnte man sich fast freuen, wenn man bis ans Ende des Feldes zurückfällt.